XL Expertenforum Unternehmensnachfolge

Das eigene Unternehmen aufzubauen ist schon schwer genug. Doch was ist, wenn das Unternehmen den Besitzer wechseln soll? Dabei gibt es einige Dinge zu beachten und außerdem viele Unterschiede. Einen Einblick zum Thema „Unternehmensnachfolge“ können sich Interessierte am 11. Juni in Köln bei der xpertslinked-Veranstaltung „Expertenforum Unternehmensnachfolge“ verschaffen.

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Beratungspraxis trifft Hochschultheorie – Gastvortrag an der Hochschule BiTS Iserlohn

Im Rahmen der Vorlesung Sports Facilities Management stellte Benjamin Fröhling den Studenten bewährte Ansätze zur Bedarfsplanung für komplexe Infrastrukturen vor. Gemeinsam mit Tobias Huckschlag von der Kölner Sportstätten GmbH konnte so eine Brücke zwischen Lehrbuchtheorie und beruflichem Alltag geschlagen werden. Hierbei wurde den Teilnehmern neben dem theoretischen Grundwissen vor allem eine praxisorientierte Methodik zur Erstellung eines Entwicklungsplanes vermittelt. Am Beispiel von konkreten Projekten konnten die Studenten die Vorgehensweisen ausprobieren und ihre Ergebnisse anschließend vorstellen. In der Diskussion zeigte sich schnell, dass nicht der beste Plan, sondern die unternehmerische Umsetzung von größter Bedeutung ist.

BiTS_2014

Die BiTS (Business and Information Technology School) ist eine staatlich anerkannte private Hochschule, die im Jahre 2000/2001 von dem Iserlohner Unternehmer Dietrich Walther gegründet wurde. Die BiTS wurde dann im Jahr 2010 vollständig in das Netzwerk der Laureate International Universities übernommen und bietet praxisnahe, betriebswirtschaftlich orientierte und international ausgerichtete Bachelor- und Master-Studiengänge sowie die Möglichkeit, in Kooperation mit der spanischen Partnerhochschule Universidad Europea de Madrid (UEM) im Rahmen eines Ph.D.-Programmes zu promovieren.

„Wir bilden unsere Studierenden zu unternehmerisch denkenden und handelnden Nachwuchskräften aus – denn Management-Know-how, inhaltliche Kompetenz, Soft Skills und Internationalität sind die Grundlagen einer Karriere als Führungskraft in der freien Wirtschaft.“

http://www.bits-hochschule.de/

Service Scorecard – Service als Erfolgsfaktor


Servicekompetenzen mit Hilfe der Service Scorecard messen und verbessern:

50 Millionen Euro Unterstützung für innovative und smarte Dienstleistungen sind von Bundeswirtschaftsminister Gabriel angekündigt worden. Das Ministerium will die Deutsche Industrie zu einem Vorreiter machen, was intelligente Services angeht. So sollen zum Beispiel produzierende Unternehmen, die ihren Kunden eine Fernüberwachung der Geräte und eine damit verbundene Vorsorgewartung anbieten, gefördert werden, da diese Art von Service als besonders zukunftsweisend angesehen wird.

Doch Service an sich – unabhängig, ob digital oder analog – ist ein entscheidender Faktor. „Der Schlüssel zum Erfolg im Maschinenbau liegt im Dienstleistungsgeschäft“ ist schon das Ergebnis einer Studie[1] aus dem Jahre 2003. Seinerzeit lag bei fast drei Viertel aller Maschinenbauer der Serviceumsatz unter 20 Prozent, obwohl sich dort Margen erzielen lassen, die um ein Vielfaches höher sind als im Investitionsgütergeschäft. Somit war die Bedeutung des Service schon vor über zehn Jahren bekannt. Aber nur bei wenigen Unternehmen haben sich die Zahlen bis heute wesentlich geändert. Und das trotz der immensen Bedeutung, die der Servicebereich für Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe haben sollte. Top-Performer generieren bereits mehr als 65 Prozent ihrer Gewinne aus dem Dienstleistungsgeschäft.

Hemmnisse im Servicegeschäft

Aber was sind die Gründe für einen schlecht laufenden oder gar fehlenden Servicebereich bei Unternehmen, die auf der anderen Seite in ihrem Kerngeschäft Topleistungen abliefern?

Exemplarisch können dafür folgende Gründe genannt werden:

  • Service hat traditionell geringen Stellenwert
  • Fehlendes Bewusstsein der Chancen, die der Service bietet
  • Kapital wird lieber in greifbare Anschaffungen und nicht in die Entwicklung und die Einführung von Services gesteckt
  • Zu starke Vermischung der von Service- und Neumaschinengeschäft
  • Serviceabteilungen sind zersplittert im Unternehmen in diversen Abteilungen verteilt, wodurch die Ertragskraft intransparent ist und Service-Anliegen nicht als wichtig wahrgenommen werden
  • Servicegeschäft passt nicht in die vorherrschende Unternehmenskultur
  • Traditionelle Services (z.B. Ersatzteillieferungen und Wartungsarbeiten) sind auf Grund der hohen Standardisierungen rückläufig

Erfolgsfaktoren im Service

Wer erfolgreich im Servicegeschäft sein will, muss einiges beachten. Einen Erfolgsbeitrag kann der Service auch nur dann leisten, wenn sein Angebot strukturiert und mit einer überschaubaren Zahl von Dienstleistungen erfolgt. Service-Führer zeichnen sich in erster Linie durch eine klare Servicestrategie aus, die auf adäquaten Ressourcen und Organisationsstrukturen aufbaut.

Erfolgsfaktoren im Service lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Klare Kundensegmentierung, um differenzierte Services gezielt adressieren zu können
  • Ein klares Verständnis der Kundenbedürfnisse
  • Schnüren von komfortablen Leistungsbündeln
  • Schaffen von echtem Kunden-Mehrwert durch intelligente, innovative Services
  • Bereitschaft für substanzielle Investitionen in Dienstleistungen
  • Entwickeln einer originären Dienstleistungs-Mentalität im Unternehmen
  • Abtrennen des Servicebereichs vom Maschinen-Neugeschäft
  • Transparenz der im Service erzielten Umsätze und Erträge
  • „Multi-Vendor-Service“, der auch für fremde Produkte Leistungen bereitstellt

Zentraler Punkt ist es also, den Service als eigenständiges Geschäft zu verstehen und ihm somit auch eine angemessene Bedeutung zukommen zu lassen. Nur so gelingt es, die Potenziale, die im Servicegeschäft stecken, auch zu heben. Im Service erfolgreiche Unternehmen haben höhere Margen und Erträge, eine höhere Kundenbindung, sind weniger konjunkturabhängig und grenzen sich vor allem von anderen Herstellern aus dem In- und Ausland ab.

Service Scorecard

Doch wie legt man die Grundlagen zur Verbesserung des Servicegeschäfts? Um den richtigen Weg zu finden, ist zuerst eine tiefgehende Selbstreflektion notwendig. Diese kann zum Beispiel mit Hilfe der „Service Scorecard“ erfolgen (vgl. Abbildung 1).

Übersicht der Service Scorecard

 

Anhand definierter Bewertungskriterien wird der Ist-Zustand des Unternehmens in Bezug auf das Servicegeschäft untersucht und bewertet. Aus dieser Bewertung ergibt sich ein Reifegradprofil, das darstellt, wo sich das Unternehmen heute befindet (vgl. Abbildung 1). Parallel kann der gewünschte bzw. für definierte Ziele notwendige Soll-Zustand für die einzelnen Servicefaktoren definiert werden. Somit ergeben sich neben einem Ist- und einem Soll-Profil genau die Felder, an denen gearbeitet werden muss, um im Servicegeschäft erfolgreicher sein zu können.

Der Umgang mit der Service Scorecard ist einfach und kann in Form eines Interviews erfolgen. Gerne analysieren wir auch die Servicefaktoren Ihrer Organisation und helfen Ihnen, die Grundlagen für ein erfolgreiches Servicegeschäft zu legen.

Weitere Fragen beantworten  wir Ihnen gerne.

 

[1] “Service im Maschinenbau / Ungenutzte Chancen im Servicegeschäft“ 12/2003

 

Persönlichkeitsschmiede für Nachwuchskräfte

Die Basis für unternehmerisches Denken und Handeln in Unternehmen ist die Persönlichkeit.

Die Persönlichkeitsschmiede ist ein Programm für Nachwuchskräfte, die sich in den Punkten Kommunikation, Wirkung auf Andere, Umgang mit Konflikten mit Vorgesetzten und Kollegen und weiteren Themen, die das Beziehungsnetz eines Unternehmens mit sich bringt, auseinandersetzten und weiterentwickeln wollen. Um erfolgreich mit Situationen im Berufsleben umgehen zu können, ist es erforderlich sich selbst und die Umwelt einschätzen zu können. Die Persönlichkeitsschmiede setzt explizit hier an: Verbesserung der Leistung durch einen effektiveren Umgang mit sich selbst und anderen.

Wir haben ein erstes Programm für junge Nachwuchskräfte entwickelt.

Ablauf:

Persönlichkeitsschmiede

Zu Beginn wird eine Persönlichkeitsprofil der Nachwuchskraft erstellt. Dieses Profil gibt Auskunft über Verhaltenstendenzen im Arbeitsalltag und unter Stress:

  • Welche Effekte hat mein Verhalten auf Andere?
  • Welche Effekte motivieren mich?
  • Was ist mein Beitrag zum Erfolg des Unternehmens?
  • Wie kann ich effektiver kommunizieren?
  • Wie können Konflikte ausgetragen und gelöst werden?
  • Wie können Arbeitsbeziehungen positiv und zielführend gestaltet werden?

Nicht alleine die Kenntnis über das Persönlichkeitsprofil und die daraus resultierenden Effekte führen zur tatsächlichen Verhaltensänderung der Nachwuchskraft. Erst das Ausprobieren und Reflektieren der Verhaltensmöglichkeiten führt zur Übernahme und Nutzung des Wissens über das eigene Persönlichkeitsprofil! Aus diesem Grund vermittelt die Persönlichkeitsschmiede nicht nur die Kenntnisse, sondern begleitet die Nachwuchskraft über einen individuell definierten Zeitraum in Form von gemeinsamer Reflektion mit dem Trainer, um neue Verhaltensansätze im Arbeitsalltag zu erproben

Darauf aufbauende werden wir weitere Programme entwickeln. Bei Interesse nehmen Sie bitte gerne Kontakt mit uns auf.